Nutzen für die ehemaligen MitarbeiterInnen

 

  •  Arbeitsstiftungen verstehen sich als Mittel zur beruflichen Neuorientierung, ermöglichen die berufliche (Weiter)Qualifizierung im Erwachsenenalter und bieten in der Zeit der Arbeits­losigkeit eine neue Perspektive und Aufgabe für Betroffene.

 

  • Ein/e StiftungsteilnehmerIn hat im Rahmen einer Arbeitsstiftung wesentlich mehr Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, als ein/e normal beim AMS gemeldete/r Arbeitssuchende/r. Insbes. schulische Ausbildungen oder Studien sind im Rahmen der normalen AMS-Betreuung nicht möglich.

 

  • Arbeitsstiftungen sind klar organisiert wie ein Dienstverhältnis (z.B. Anwesenheitspflicht)  und sichern die Tagesstruktur und die Eingebundenheit von arbeitslosen Menschen. Sie haben eine klare Kommunikationsstruktur und einen fixen Ansprechpartner für die TeilnehmerInnen: TrainerIn, Stiftungsmanagement etc.

 

  • Arbeitsstiftungen sichern über das Stiftungsarbeitslosengeld sozial ab und garantieren über einen längeren Zeitraum Einkommenssicherheit. Das Stiftungs-ALG unterbricht den ALG-Anspruch. Dies bedeutet eine Verlängerung der Bezugsdauer (als Sicherheitsnetz, wenn nötig)

 

  • Stiftungsstipendium: das Stiftungsstipendium erhöht das monatlich verfügbare Einkommen.

 

  • Arbeitsstiftungen sind mit einer Erfolgsrate von bis zu 80 % Wiedervermittlung ein erfolgreiches arbeitsmarktpolitisches Mittel.

 

  • Betreuungsdauer: ergibt sich durch das Ergebnis der Berufsorientierung und ist im jeweiligen Maßnahmenplan individuell festgelegt:

- maximal 3 Jahre, bei besonderen Gegebenheiten (Ausbildungsdauer) auch 4 Jahre
- die Stiftungsteilnahme als Zeitüberbrückung bis zum Pensionsantritt ist ausgeschlossen.